Über CPT

CPT entstand 1984 als Antwort auf die herausfordernde Frage: „Können Christen die gleiche Disziplin und Selbstaufopferung für die gewaltfreie Friedensarbeit aufbringen wie das Militär für die Kriegsführung?“

Seitdem arbeitet CPT daran, Methoden zu entwickeln und umzusetzen, um Unterdrückung und Ungerechtigkeit mit gewaltfreien Mitteln zu überwinden. Der Schwerpunkt von CPT ist die enge Zusammenarbeit von kleinen ausgebildeten Teams mit lokalen Friedens- und Menschenrechtsgruppen. Die aktuellen Brennpunkte der Arbeit sind vier Krisenregionen: Kurdisch Nordirak, Palästina, Kolumbien und bei den Ureinwohnern Kanadas. 

Diese Arbeit gründet auf der Überzeugung, dass Christen und Christinnen in der Kraft und Liebe Gottes eine organisierte, gewaltfreie Alternative zum Krieg bewirken können. CPT wurde von den sogenannten Historischen Friedenskirchen – Mennoniten, Brethren und Quäkern – begonnen, aber heute kommen die Team-Mitglieder aus vielen verschiedenen Konfessionen und religiösen Hintergründen. CPT legt Wert auf ein kreatives öffentliches Zeugnis, gewaltfreie direkte Aktionen und den Schutz der Menschenrechte.

Die strategische Ausrichtung der Arbeit:

  • ausgebildete, international besetzte Teams
  • Zusammenarbeit mit lokalen Friedens- und Menschrechtsorganisationen 
  • Einsatz von gewaltfreien, vertrauensbildenden Maßnahmen 
  • Dialog mit allen Seiten im Konflikt wird angestrebt 

Friedensarbeit im Einsatzland braucht die Zusammenarbeit von Gemeinden und Unterstützergruppen zuhause, die im Heimatland gegenüber den politischen Entscheidungsträgern für die Konfliktsituation engagiert eintreten.

Aus der Sicht von CPT ist Gewalt in systemischen Strukturen von Unterdrückung verwurzelt. CPT ist fest entschlossen, gegen alle Formen von Unterdrückung im Zuge seiner Bemühungen um den Abbau von Gewalt vorzugehen und fängt damit in der eigenen Organisation an.